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Sketchnotes mit Menschen

Sketchnotes mit Menschen

Sketchnotes mit Menschen

Menschen zeichnen ist sooo schwer – das habe ich die letzten Jahrzehnte immer geglaubt. Wenn man realistische Zeichnungen anfertigt, dann glaube ich das auch immer noch. Aber Sketchnotes von Menschen sind viel, viel einfacher und machen echt Spaß. Und dennoch transportieren die Figuren einfach alles, was man für die Darstellung von Berufen braucht.

Ich habe mir die Sketchnotes-Challenge auferlegt, ein ABC der Berufe mit Sketchnotes-Zeichnungen zu erstellen. Hier steht ihr schon mal die Ergebnisse der letzten Tage:

Meine Vorgehensweise ist das bei total einfach. Ich überlege wie bei Stadt-Land-Fluss, welche Berufe es mit dem jeweiligen Buchstaben gibt. Zugleich überlege ich, ob der Beruf gut darstellbar ist. Wichtig ist dabei, dass es ein gutes Erkennungsmerkmal gibt. Bei dem Astronaut ist das zum Beispiel ja ganz einfach.

Ach ja, eine Sache ist mir noch wichtig: Ich wurde bei den Bildern immer wieder mal darauf angesprochen, dass ich ja ausschließlich männliche Berufsbezeichnungen verwende, obwohl ich auch Frauen darstelle. Zunächst dachte ich eigentlich, dass das eine gute Idee wäre – weil so klar sein müsste, dass ich mit der männlichen Schreibweise einfach Männer und Frauen meine und ganz bewusst sagen will => es gibt keine Berufe, die nur Frauen oder nur Männer ausüben. Leider hat das außer mir wohl nahezu keine andere Frau so verstanden. Deswegen hier nochmal ausdrücklich der Hinweis. Die Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen und gelten sowohl für Frauen als auch für Männer.

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit B
Sketchnotes mit Menschen, Berufe Buchstabe B

Ich zeichne meine Sketchnotes ja auf dem iPad. Da ist es auch ganz einfach, die Figuren zu übertragen. Ich habe mir dafür eine kleine Vorlage angelegt, damit die Größe der einzelnen Figuren immer in etwa gleich ist. Diese Vorlage verwende ich für die Proportionen von Kopf, Körper, Arme und Beine. Das konkrete Männchen gestalte ich dann aber jeweils individuell, je nach beruflicher Situation. 

Um einen größtmöglichen Wiedererkennungseffekt zu haben, überlege ich mir bei jeder Figur, was man mit dem Beruf verbindet. So habe ich selbst schon mal eine Idee davon, was auf dem Bild zu sehen sein muss. Entweder zeichne ich dann direkt drauf los – so etwa bei der Bibliothekarin oder ich schaue mir Bilder im Internet über die Google-Bildersuche an. So etwa beim Bierbrauer. 

Bei der Bibliothekarin war sofort klar, dass es eine Figur mit Buch in der Hand sein muss. Aber das allein reicht noch nicht, um sie als Bibliothekarin zu erkennen. Ein Männchen mit Buch in der Hand könnte auch ein Buchhändler oder eine Leseratte sein. Aber der Tisch mit dem Schild „Ausleihe“ macht es sofort klar. Mit anderen Worten: Manchmal reicht das Bild allein nicht aus, es muss auch noch etwas dazugeschrieben werden. 

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit C
Sketchnotes mit Menschen, diesmal Berufe mit C

Ab Buchstabe C haben sich „Berufe“ mit ins Bild geschlichen, die man ganz klassisch nicht als Beruf bezeichnen würde. So etwa der Chaos-Krieger. Entstanden ist das dadurch, dass einer meiner Bekannten, der mein Hobby LARP (mittelalterliches Live-Rollenspiel) teilt, sich mehr Larp-Berufe auf den Bildern gewünscht hat. Die Idee fand ich super und habe daher ab sofort auch immer mindestens einen Larp-Beruf bzw. ganz konkret eine Larp-Charakterklasse mit aufgenommen. 

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit D
Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit D

Spannend war die Entstehung der Domina. Erst wusste ich gar nicht, ob und wie ich sie umsetzen sollte. Dann habe ich zunächst eine eher realistische Umsetzung versucht, also eine Frau mit sexy Kurven, hübschem Gesicht in Lack und Leder. Dafür reichen meine Zeichenkünste aber nicht aus – und das ist ja auch nicht das Ziel der Übung. Aus heißen Kurven ist ein typischer Sketchnotes-Stil geworden. Das finde ich nun auch viel besser.

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit E
Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit E

Beim Buchstaben E habe ich mal versucht, wie das vollflächige Kolorieren wirkt. Aber ich muss sagen, die Bilder gefallen mir besser, wenn sie von Hand ausgemalt sind.

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit F
Sketchnotes mit Menschen, Buchstabe F

Ich muss sagen, ich sehe nach mittlerweile 6 Bildern Stück für Stück eine Entwicklung bei den Sketchnotes Figuren. Ich finde, der Gesamtausdruck wird klarer und auch die Gesichter werden individueller. Das wird im Übrigen meine nächste persönliche Sketchnotes Challenge: Emotionen zeichnen. Das finde ich noch sehr schwer. Klar, die wichtigsten gehen gut … aber wenn es dann an die Feinheiten geht, dann ist das schon eine Herausforderung.

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit G
Sketchnotes mit Menschen, Buchstabe G

Bei G fällt es mir sehr schwer unter den Figuren einen Favoriten zu wählen. Ich mag jede auf ihre Art sehr gerne. Sehr viel lustige Reaktionen hat natürlich der Gynäkologe erzeugt. Da musste ich beim Zeichnen auch selbst immer wieder kichern. Wobei ich auch sagen muss, so ganz so einfach zu zeichnen war der nicht. Da kommt das Thema Perspektive ins Spiel – und das finde ich immer noch herausfordernd.

Sketchnotes mit Menschen, Berufe mit H
Sketchnotes mit Menschen, Berufe Buchstabe H

Super spannend: Ich poste meine Sketchnotes ja auch immer auf Facebook – und die Berufe erzeugen immer sehr viel Interaktion. Die Kommentare sind klasse, da kommen immer ganz viel Ideen. Beim Buchstaben H war es so, dass ich mir schon fast keine Berufe mehr einfallen lasse musste, weil ich so viel Input bekommen hatte. Mir gefällt – direkt nach dem Heerführer – der Hometeacher am besten.

Notizblöcke können so schön sein

Notizblöcke können so schön sein

Ich bin ja nun schon seit einigen Monaten im Sketchnotes-Fieber – und um ehrlich zu sein, gehe ich davon aus, dass dieses Fieber auch nicht mehr nachlässt. In der Funny-Sketchnotes Facebook-Gruppe von Simone Abelmann haben ganz viele Leute vor Weihnachten individuell gestaltete Notizblöcke gepostet. Das hat mir so gut gefallen, dass ich gleich drei unterschiedliche gemacht habe. Hier könnt ihr sie alle drei sehen.

Der Gedanken-Zettel für unsere Larp-Freunde

Das ist Variante 1, der Gedanken-Zettel für unsere Larp-Freunde. Oben rechts ist das Wappen von Baron Marvin von Westerhold zu sehen und unten links das Wappen von Gräfin Corva Novis von Westerhold. Beide Wappen habe ich nach unterschiedlichen Vorlagen selbst gestaltet. Klar, das hat mit Sketchnotes wenig bis gar nichts mehr zu tun – aber möglich geworden ist das nur, weil ich jetzt mittlerweile ein iPad habe und digitales Zeichnen einfach so viel erleichert.

Variante 2 ist ein Notizblock exklusiv für meine MoM-Tanzmädels, also die Mothers on Move der JSK-Rodgau. Auch hier habe ich nach einer Vorlage gearbeitet, die die liebe Esther Meyer von Ideenreich ursprünglich erstellt hat. Ich habe also die Schrift, Krönchen und Farbe (oben rechts) von Esther übernommen und diese mit meinen Sketchnotes erweitert.

Der Notiblock für meine MoM-Mädels

Tanzen, Sektchen und ein großes Herz gehören bei unserer Tanzgruppe ganz unbedingt mit dazu.

Variante 3 habe ich für all diejenigen gemacht, die ich gerne mit einem kleinen individuellen Geschenk beglücken möchte und die nicht zu Gruppe 1 uns 2 gehören. Das Bild habe ich „wiederverwendet“. Ich hatte die Blume mit einer anderen Figur schon mal für die Darstellung von Gruppennamen verwendet. Da die aber nicht genutzt werden konnten, wollte ich nicht, dass das hübsche Bild ungenutzt bleibt – jetzt ziert es stattdessen 20 Notizblöcke.

Wünsch dir was mit der Pusteblume

Alle drei Blockvarianten haben schon ihre Besitzer gefunden und ich habe mich bei allen sehr über die sehr positiven Reaktionen gefreut.

Hohoho – es weihnachtet sehr

Hohoho – es weihnachtet sehr

Weihnachtskarten waren bislang nie wirklich meins … irgendwie war da nie wirklich was drunter, was mir gut gefallen hat. Ja, in der Vergangenheit habe ich auch schon mal Weihnachtskarten mit Fotos von uns als Familie mit Weihnachtsmütze gemacht. Aber sind wir mal ehrlich, ich bin halt kein Fotograf.

Dieses Jahr war ich trotz Sketchnotes-Fieber der Meinung, dass ich wieder keine Weihnachtskarten machen möchte. Und zwar genau so lange, bis ich wieder mal einen Inspirationskurs bei Simone Abelmann mitgemacht habe.

Und wie das dann so ist, am Ende haben mir alle Motive so gut gefallen, dass ich sie unbedingt bei DM noch auf den letzen Drücker als Foto ausdrucken und verschenken musste.

Ich mag am allerliebsten die Wichtel und die Karte mit den vielen Elchen drauf. Im kommenden Jahr müssen also auf jeden Fall doch auch von Anfang an und mit mehr Vorlauf eigene Weihnachtskarten her.

Am allerliebsten mag ich aber tatsächlich diese Karte. Sie ist an Heilig Abend morgens in aller Frühe entstanden.

Wer unsere Familie kennt, erkennt uns alle wieder: Dirk, Helene, Hero, Leia und mich (in dieser Reihenfolge von links nach rechts).

Sketches für den Advent

Sketches für den Advent

Wieder mal Inspiration aus dem Funny Sketchnotes Kurs von Simone Abelmann – diesmal zum Thema Advent. Es sind gleich mehrere Bilder entstanden, alle auf dem iPad und mit Procreate.

Wir schaffen das gemeinsam war das Motto, weil der Kurs kurz nach Bekanntgabe des zweiten Lockdowns (Lockdown light) stattgefunden hat.

Die Farbkombination ist nicht wirklich weihnachtlich – aber ich mag nunmal das Türkis so sehr. Warum also nicht mal türkis im Advent verwenden.

Elfe und Fee

Elfe und Fee

Hier seht ihr zwei komplett unterschiedliche Karten, basierend jedoch auf einer gemeinsamen Zeichnung.

Einmal die Weihnachtsfee für den Adventkalender von Denise Affetuoso Ehlert, de-fotografie und einmal eine Geburtstags-Elfe für die Geburtstagskarte von Simone Abelmann.

Halloween-Grusel Sketches

Halloween-Grusel Sketches

Ich bin ja ehrlich gesagt gar nicht so der große Halloween-Fan. Klar, ich schnitze gerne Kürbisse und hab auch inhaltlich gar nichts gegen den Brauch – aber ich dekoriere (außer Kürbissen) das Haus nicht und hab mich bisher auch nicht wirklich mit Motiven zu Halloween auseinander gesetzt. Aber im Sketchnotes-Kurs von Simone Abelmann war das ein Thema … also hab ich mitgezeichnet und ich muss sagen, das Ergebnis gefällt mir gut.

Besonders gut gefällt mir die Mumie, das Gruselhaus (das irgendwie eher niedlich aussieht) und die Monster-Gang in der Mitte.